Willkommen
Aktuell
Termine
Die Schule
Berufswahl
Freundeskreis
Links
Impressum
Berufswahlsiegel_Logo_klein_120x126
Schulpflegschaft
Schulalltag
Anmeldetermine 5.
Schulalltag
Frz. Austausch
Bücherei
Berufswahlsiegel
Anstrich 7b
Abschlußfahrt 10a
Sinfonie
Einschulung der 5.
Phänomenta
AA_121214_Tag der offenen Tür

 

Schulalltag zum Ausprobieren

13.12.2012

52889851-921-656x240

Tag der offenen Tür der Realschule Halver für Viertklässler, hier im Informatikraum.
Foto: Alexander Cremer

Halver. Lag es am freundlichen Empfang durch die Schüler? Lag es am appetitlichen Waffelduft oder der ansprechenden Live-Musik, die aus der Aula klang? Vielleicht machte es, wie so oft, eine Mischung aus allem, dass sich trotz schlechter Witterung derart viele Familien durch den Schnee kämpften, um der Einladung der Realschule zum Tag der offenen Tür für Viertklässler ins anheimelnd warme Schulgebäude zu folgen.

Rasch füllte sich am Mittwochabend das Foyer. Entsprechend war die Aula bei der offiziellen Begrüßung komplett besetzt – und entsprechend erfreut hieß Schulleiter Friedhelm Schröder alle Besucher willkommen, bevor er dem Blockflötenkreis von Musiklehrerin Birgit Miller und der ECB-Band den Vortritt ließ.

Viel Applaus für Live-Musik

Festlich herausgeputzt in roten T-Shirts mit Schulchor-Emblem und Nikolausmützen spielten die Klassen 5 b und 5 c, die, so Schröder in seiner Anmoderation, „erst seit August zusammen spielen und das Blockflötenspiel hier gelernt haben“, fehlerfrei zwei Instrumentalstücke und ernteten ebenso viel verdienten Applaus wie die im Anschluss auftretende ECB-Band unter Leitung von Ludger Krampe.

„ECB steht für ‘Ever Changing Band’, weil die Besetzung ständig wechselt, und so ist diese hier seit den Sommerferien, bis auf zwei Schüler, eine neue Formation“, so Schröder. „Leider hat uns die Erkältungswelle erwischt, so dass von fünf nur zwei Sängerinnen zu hören sind.“ Das tat der Qualität der Darbietung, unter anderem von „First Day of my Life“ von Melanie C und „Broken Strings“ von James Morrison, keinen Abbruch.

Nach einer kurzen Vorstellung der Schule unter der Überschrift „Unsere RSH“, der pädagogischen Ziele, Angebote und Lehrmethoden, beendete der Schulleiter den offiziellen Teil. Grau ist schließlich alle Theorie. Zeit für die Praxis. Aufgeteilt in sechs Gruppen, wurden die Besucher durch die Klassen geführt, wo Schüler und Lehrer auf Publikum für vorbereitete Attraktionen – allesamt aus dem Schulalltag stammend – warteten.

Da erfuhren die Grundschüler (und natürlich auch deren Eltern) zum Beispiel, welche gewaltigen Ausmaße ein Negerkuss annehmen kann, wenn man ihn Unterdruck aussetzt, wie ein Stück Apfel unter dem Mikroskop aussieht oder welche Muster Metallspäne erzeugen, wenn sie mit einem Magnet in Kontakt kommen. Wer sich weniger für naturwissenschaftliche Experimente interessierte, durfte gern einen Blick in „Französisch für Anfänger“, in Schülerbücherei und Lernstudio werfen oder der Band zuhören.

Und wer nach so viel Bildung, ganz gleich, wie spielerisch präsentiert, verschnaufen musste, der konnte sich zum Abschluss am Waffelstand der Schülervertretung stärken oder sich als Andenken von der Informatik-AG kostenlos fotografieren und sich aus dem eigenen Konterfei einen Button stanzen lassen, bevor er sich auf den frostigen Heimweg machte.

Simone Mylonas

http://www.derwesten.de